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Mit dem Wohnmobil durch Slowenien 7 Vršičpass, Naturpark Zelenci, Nervenkitzel Flugschanze Planica


Das Tal wird enger, die Soča ruhiger und die Steigungen und Kurven mehr.

Der Vršič-Pass wurde im 1. Weltkrieg von Österreich erbaut, um die Versorgung im umkämpften Sočatal zu ermöglichen. Russische Kriegsgefangene mussten die Straße ins Hochgebirge unter schwierigsten Arbeitsbedingungen errichten. Noch heute sind die Kehren an der Nordseite mit dem mehr als 100 Jahre alten Kopfsteinpflaster intakt.

Insgesamt sind auf der teilweise sehr engen Straße 50 Kehren zu bewältigen. Da ist umsichtiges Fahren wichtig! Nachdem unser Archie bei der Abfahrt von den 3 Zinnen ja Probleme machte, sind wir recht angespannt. Doch Andreas und Archie meistern den Anstieg anstandslos. Was für Ausblicke auf die höchsten Gipfel des Triglavgebirges. Auf der Passhöhe herrscht reges Treiben.

Vor allem die Schafherden sind die Rad- und Motorradfahrer sowie die Autos gewöhnt und bevölkern auch zeitweise unbekümmert die Straße.

Bei der Abfahrt machen wir einen Halt an der Russischen Kapelle. Hier wurden bei einem Lawinenabgang mehr als hundert russische Arbeiter getötet.

Kurz nach der letzten Kehre erreichen wir schon Kranjska Gora. In den Jasnaseen spiegeln sich die Berge wider, was für ein netter Platz, um nach der Passfahrt zu verschnaufen.

Ganz schnell ändert sich auch die Szenerie, bei der Weiterfahrt liegen vor uns sanfte, bewaldete Berge.

Besonders reizvoll ist der Besuch des Naturreservats Zelenci.

An den musterhaft angelegten Wegen, Stegen und der Aussichtsplattform können wir wieder sehen, wie gut das Land mit ihrer wertvollen Natur behutsam umgeht.

An den musterhaft angelegten Wegen, Stegen und der Aussichtsplattform können wir wieder sehen, wie gut das Land mit ihrer wertvollen Natur behutsam umgeht. Überhaupt überrascht uns das Savetal mit bestens ausgebauter Infrastruktur. Asphaltierte , breite Radwege begleiten uns bis zum Nordic Center in Planica. Was für ein wundervoller Platz mit modernsten Sportanlagen! Zunächst stechen uns die Sprungschanzen ins Auge.

Neben der großen Flugschanze mit einem Schanzenrekord von über 250 Metern gibt es noch mehrere andere Schanzen. Außerdem gibt es im Untergeschoss des Hotels noch eine Eishalle, auf der ganzjährig trainiert wird. Riesige Freiluftsportanlagen ergänzen das Angebot.

Das Tal ist aber auch ein beliebtes Ausflugsziel- kein Wunder bei diesem Panorama!

Faszinierend , den Springern bei ihrem Training zuzusehen.

Auch wir selbst wollen einmal das Gefühl erleben, über so eine Schanze zu fliegen. Und hier ist das möglich! Von der großen Flugschanze gibt es eine Zipline.

Obwohl wir hier unter den vielen jungen Wagemutigen sicher zu den Ältesten zählen, wollen wir diese Challenge wagen. Mit dem Sessellift geht es vorbei an den anderen zwei Großschanzen zum Sprungturm. Was für ein Adrealinschub, hier genau an der Stelle zu stehen, wo die weltbesten Schiflieger in der Anlaufspur auf ihren Einsatz warten. Wir werden gebrieft und dann in das Seil eingeklinkt. Plötzlich hängst du in deinem Gurt und wartest darauf, losgelassen zu werden. Und dann- 50 Sekunden, die ich lange nicht vergessen werde. Es geht über die Schanze ins Tal. Nur wenige Augenblicke hast du Zeit zum Genießen - zu angespannt bist du - und trotzdem ein wahnsinnig geiles Gefühl, das Tal aus der Vogelperspektive zu sehen!

Und schon ist es wieder vorbei und es bleibt nur die Erinnerung an ein richtig cooles Erlebnis.

Für uns ist mit diesem Highlight ein wunderbarer Roadtrip durch ein faszinierendes Land zu Ende. In schneller Fahrt geht es über den Wurzenpass in die Heimat.

Wir sehen unser Nachbarland nach diesem Urlaub sicher mit ganz anderen Augen ... schön so tolle Nachbarn zu haben! ❤️

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