top of page

Mit dem Wohnmobil durch Slowenien 4: Marezige, Hratovlje und an die Küste Piran-Portorož

Wieder einmal haben wir uns ein nettes Plätzchen ausgesucht. In Marezige, hoch über Koper, mit herrlichem Blick über die Bucht von Triest, stehen wir bei einem Weingut.

Gerne nehmen wir die Einladung der Besitzerin Nada zu einer Weinverkostung an. Vorher bereiten wir uns noch einen Eintopf auf unserem Griller zu. Bei wieder spätsommerlichem Wetter lassen wir es uns in der Sonne schmecken.

Im kleinen Abhofladen dürfen wir die Weine verkosten und füllen unseren Vorrat auf.

Abends großes Kino, als die Sonne über dem Meer untergeht und gleichzeitig der Vollmond über dem Landesinneren hochsteigt .

Zum Vergrößern Fotos anklicken- es zahlt sich aus!😉

Auch am nächsten Morgen lacht die Sonne vom Himmel. Bevor es zum Meer geht, wollen wir noch Hrastovlje im Hinterland besuchen.

Hier steht ein echtes Kleinod, eine kleine, mittelalterliche Kirche mit einem beeindruckenden Freskenzyklus. Als wir uns der Kirche nähern, fällt uns zuerst die Wehrmauer auf, die die Kirche schützt. Im Inneren steht die von außen unscheinbare Kirche im romanischen Stil. Innen staunen wir über die Fresken an allen Wänden. Besonders die Darstellung des Totentanzes ist sehr sehenswert.

Eine gute Erklärung, auch in deutscher Sprache, bringt uns die Bedeutung der zum Großteil gut erhaltenen Wandmalereien näher. Unbedingt empfehlenswert! Zudem liegt das Kirchlein in wunderbarer Umgebung. Das Tal mit den Karstabbrüchen steht im Gegensatz zur Vegetation. Auf Grund des auch hier recht feuchten Sommers ist alles prächtig grün.


Nun geht es ans Meer. Leider sind die Möglichkeiten hier einen Stellplatz zu finden, sehr begrenzt. Die slowenische Küste ist nur wenige Kilometer lang und reicht von Koper bis Portorož. Wir haben Glück und finden einen Stellplatz im Grünen nahe dem Campingplatz Fiesa  ein nettes Plätzchen.

In 20 Minuten können wir entlang des Meeres zu Fuß Piran erreichen. Was für ein pittoreskes kleines Städtchen in herrlicher Lage! Wir marschieren weiter, ein wunderschön angelegter Weg entlang des Meeres verbindet Piran mit Portorož.


Zunächst nehme ich einmal ein Bad im glasklaren Wasser- aber Achtung- auch diese Quallen haben hier ihren Lebensraum!

Dann umrunden wir die Halbinsel von Piran bis Portorož- und am Ende des Tages nach unserem Abendbesuch in Piran waren wir knapp 25 Kilometer unterwegs- Halbmarathon 💪😉

Beim Abendessen im Ivo an der Meerespromenade nicht nur ein köstlicher Fisch, sondern auch ein wunderschöner Sonnenuntergang!

Beim Rückweg zu unserem Stellplatz werden wir noch mit dem im Meer spiegelnden Vollmond überrascht, besser gehts wohl nicht mehr!

Bevor wir das Meer wieder verlassen, genießen wir noch bis Mittag Strand und Sonne.

Mobiles Reisen hat den Vorteil spontan zu sein- so fahren wir auf Anraten anderer Camper - in das Vipava-Tal - was für eine Überraschung!

645 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


Nie mehr einen Blogbeitrag versäumen?

Dann ganz einfach hier anmelden!

bottom of page