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Thailand 2023 Teil 2 : Khao Sok Nationalpark

Es gibt sie noch, Plätze,denen ein magischer Zauber anhaftet. So ein Platz ist der Kaoh Sok Nationalpark. Deshalb sind in diesem Reisebericht besonders viele Fotos und Videos verpackt. Ansehen und -hören und ihr könnt so manchen mystischen Moment miterleben!

Nach unseren ersten Urlaubstagen im zauberhaften Chiang Mai und ein paar Relaxtagen an den schönsten Stränden von Kao Lak, brechen wir ins Hinterland auf.


Rund 160 Millionen Jahre alt, gehört der Khao Sok Nationalpark zu den ältesten Regenwäldern der Welt. Er umfasst eine Fläche von 739 qkm und bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen ein Zuhause. So leben hier unter anderem viele Affenarten, wilde Elefanten, Malaienbären, Makaken, Rehe, und Nashorn- und Eisvögel . Neben einer atemberaubenden Regenwaldvegetation besticht Khao Sok auch durch majestätischen Kalksteinformationen (bis zu 960 m hoch), die von vergangenen Korallenriffen mit Wasserfällen, Höhlen und dem einzigartigen Stausee Cheow-Lan zeugen.


Nach unserem Besuch im Vorjahr legen wir den zweitägigen Ausflug diesmal etwas anders an:

Zunächst wollen wir die Chance nutzen asiatische Elefanten ganz nahe zu kommen. Während unserer Reisen nach Afrika haben wir oft Bekanntschaft mit diesen mächtigen Tieren gemacht - allerdings haben wir sie nie hautnah erlebt.

Die asiatischen Elefanten sind etwas kleiner und leichter als ihre afrikanischen Verwandten. Die Bullen werden bis zu 3,40 Meter groß und bringen rund 5.500 Kilogramm auf die Waage, besonders die Ohren fallen bei der asiatischen Spezie viel kleiner aus.



Mit Khong, einem ganz gutmütigen Gesellen, geht es hinunter zum Fluss. Man sieht dem Dickhäuter die Freude an, ins kühle Nass eintauchen zu dürfen - kein Wunder, die Sonne brennt vom strahlend blauen Himmel.



Wir dürfen Kong‘s Körper mit Wasser bespritzen und er genießt es sichtlich, daß wir seine dicke Haut bürsten. Was für ein Erlebnis diesem Tier so nah sein zu dürfen!

Unsere anfängliche Skepsis weicht schnell. Wir merken, wie sehr es ihm gut tut von uns geschrubbt zu werden.

Wir werden dieses „Elefantenbad“ lange in Erinnerung behalten.


Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken.

Natürlich gibt es danach eine ordentliche Jause für Kong und auch wir freuen uns über erfrischendes Obst.

Ein unvergessliches Erlebnis !


Video: zum Abspielen bte auf "play"klicken.


Unser Fahrer bringt uns weiter mitten hinein in diese atemberaubende Landschaft. Der Kontrast der hoch aufragenden Kalksteinfelsen zum saftigen Grün des Regenwaldes fasziniert uns auch diesmal wieder.



Schon warten die Bambusbootfahrer auf uns und so gleiten wir gut eine Stunde durch das seichte Wasser des Sokrivers - bewundern , was die Natur hier hervorbringt.


Durch Anklicken der Fotos zu vergrößern


Bei einer Pause werden wir mit über offenem Feuer aufgebrühtem Tee und Kaffee in Bambusbechern verwöhnt, ehe es direkt unter den Felsen eines der imposanten Kalksteinkegeln weitergeht.


Anschließend erreichen wir das Khao Sok River Home Resort,,das malerisch am Fluss gelegen ist. Was für ein friedvoller und idyllischer Ort eingebettet in den Regenwald. Wir haben großes Glück, stabiles Wetter zu haben.


Wir beziehen unsere Villa, schade, dass wir hier nur einmal übernachten! Wir schätzen den Komfort, vor allem aber den Ausbllick und die Geräuschkulisse fernab der Zivilisation.


Nur wenige Gäste verirren sich hier her und werden wir großartig bekocht.

Während gegen Abend die Luftfeuchtigkeit enorm ist, kühlt es nachts ab. Wir können, geschützt durch Fliegengitter, die Fenster öffnen und werden durch die verschiedenartigsten Geräusche aus der Tierwelt durch die Nacht begleitet. Ein einzigartiges Hörerlebnis!

Die mystische Morgendämmerung ist für uns ein absolutes Highlight. Genial, dass Andy diese Stimmung so einfangen konnte! Die Tierlaute hört ihr im O-Ton!


Nach einem stärkenden Frühstück fahren wir zum nächsten Highlight.

Der Cheow Lan See gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in ganz Thailand. Der gigantische See ist 185 Quadratkilometer groß und wurde erst im Jahre 1987 künstlich im Zuge des Baus des Cheow Lan Dams angelegt. Nach der Registrierung besteigen wir ein Longteilboot.


Der glasklare See leuchtet in allen Türkisschattierungen. An seinen Ufern gleiten bizarre Felslandschaften sanft und wild zugleich in das tiefe Wasser hinein. Inmitten des Sees türmen willkürlich platziert scheinende, von sattgrünen Dschungelpflanzen bewachsene Felsen empor.


Khao Sam Kloe nennen sich diese beeindruckenden freistehenden Kalksteinfelsen Meterhoch thronen sie erhaben über den türkisblauen See und geben jedem daran Vorbeifahrenden das Gefühl, selbst sehr klein zu sein. An ihrem Fuße sind die Felsen beinahe kahl. Doch in der Höhe sind sie dicht mit saftigem Grün bewachsen.

Das Wetter ist diesmal großartig, die Sonne taucht den See und seine Umgebung in ein herrliche Licht, unser Fotografenherz schlägt höher!


Bemerkenswert ist, dass sich in vielen der Felsen große Höhlensysteme befinden. Wir besuchen eine der leicht zugänglichen unterirdischen Wunder. Die Diamondhöhle wird von jeder Menge Fledermäusen bewohnt, aber auch Spinnen und Schlangen fühlen sich hier zwischen den Tropfsteinen wohl.



Mittagspause machen wir in einem der Floating Resorts mitten am See.



Anschließend dürfen wir auf eigens ausgezeichneten Trails in den Regenwald eintauchen - ein wahres Paradies !



Allerdings auch eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit über Stock und Stein bei diesen tropischen Temperaturen bergauf zu laufen. Doch der Regenwald birgt so viele Schätze, es zahlt sich aus !



Mit dem Boot geht es quer über den See zurück zu den mächtigen Staumauern.

Die Schaffung dieses Sees hat viele wirtschaftliche Vorteile mit sich gebracht: Neben der Stromgewinnung und dem Fischreichtum im See, hat auch der Tourismus enorm zugenommen. Lobend muss hier erwähnt werden, dass hier sehr achtsam mit der Natur umgegangen wird.


Für uns geht das Abenteuer Khao Sok mit dem Besuch des Wat Tham Wararam zu Ende. Dieser Felsentempel ist immer wieder einen Besuch wert. Wenn man durch die Höhle auf der anderen Seite des Felsens an den Flusskommt, kann man dort abertausende von Fischen beobachten und auch füttern. Nicht nur die Natur auch die Tierwelt scheinen hier sehr üppig.



Nach gut einstündiger Fahrt erreichen wir wieder die Küste - wir blicken zurück auf zwei ausgefüllte Tage voller magischer Momente, die uns lange in Erinnerung bleiben werden.



Infos:

Sehr genau sollte man die Tour und Route in den Nationalpark auswählen. Die in Khao Lak günstig angebotenen Exkursionen sind meist große Gruppen mit vorgegebenem Programm. Besser ist es, so wie wir, einen Fahrer zu nehmen und sich die Tour selber zusammen zu stellen . Uns hat auch die großzügige Villa mitten in der Natur besser gefallen, als die Nächtigung in einem der Floating Resorts, die sehr touristisch und einfach ausgestattet sind.

Achtung! Es werden auch Touren zu Höhlen angeboten, die große körperliche Fitness und Mut erfordern, teilweise nur durch Flüsse begehbar sind - nicht für jedermann geeignet.

Nicht fehlen sollte im Gepäck gutes Schuhwerk, Kopfbedeckung, Sonnencreme, Insektenschutz und ein Regenschutz. Tage an denen es im Regenwald gar keinen Niederschlag gibt, sind eher die Ausnahme.

Die Fahrt von Khao Lak nach Khao Sok beträgt ca. 1 1/2- 2 Stunden, wobei der Pier am See am Entferntesten liegt.









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