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Ohne Berge und Meer gäbe es SARDINIEN nicht!


Wenn einer eine Reise tut …dann kann er viel erzählen. In unserem Fall, hat sich in dem Monat, in dem wir „on Tour“ waren, so viel angesammelt- ganz abgesehen von den hunderten Fotos - das muss erst alles aufgearbeitet werden.

Da aber so viele Fragen zur Fähre, Reiseroute und Stellplätzenan kommen, von denen die ihren Urlaub noch vor sich haben, habe ich mich entschlossen, es mal umgekehrt anzugehen.

In diesem Beitrag könnt ihr viele Informationen und unsere subjektiven Eindrücke zu Sardinien lesen. Die weiteren Berichte über die einzelnen Reiseabschmitte kommen "step by step" und werde ich hier verlinken. ( Bei Interesse abonniert den Blog- dann verpasst ihr keine n der folgenden Beiträge)


Wir haben die zweitgrößte Insel Italiens umrundet, der Fokus liegt also vor allem auf den von uns besuchte Küstenregionen, die unterschiedlicher nicht sein können.

Wie immer hatte ich im Vorfeld de für uns interessanten Punkte angepinnt, die Reiseroute selber planten wir spontan und richteten uns nach dem Wetter und unserer Laune:


Anreise von Österreich über Arnoldstein ( Nächtigung) nach Ravenna ( 2 Nächtigungen) und Lucca ( Nächtigung)


Mit der Nachtfähre Überfahrt nach Olbia.



Weiterfahrt nach Palau- Camping Baia Saraceno



Ausflüge zum Cap d‘Orso

Katameranfahrt zum Maddalena Archipel




Santa Teressa Gallura

Stellplatz Bona Vida ( Eselfarm)

Ausflüge in den Ort, zum Markt und zum Capo Testa




Castelsardo



Alghero - Area Sosta Camper - Paradise Park

Ausflüge zum Capo Caccia (Neptunsgrotte)

Alghero

Spiaggia del Lazzaretto

Torre del Port del Conte

Spiaggia di Porticciolo

Porticciolo Agriturismo Rurale



Küstenstraße nach Bosa



Oristano Torre Grande


Sant‘ Antioco - Camping Tonnara

Ausflüge: Inselrundfahrt

Markt in Sant‘Antioco

Bootsfahrt mit Max zu den Höhlen und Grotten



Nebida - Cala Domestica

Buggeru - Area Sosta Camper San Nicolò



Chia- Camping Torre di Chia

Ausflüge nach Pula- Markt

Nora



Über Cagliari und entlang der pittoresken Küstenstraße über Villasimius an die



Costa Rei- Camping Village Capo Ferrato Villaggio

Ausflüge Capo Ferrato

Markt


Santa Maria Naverese - Camping Iscrixedda

Ausflüge Bootsfahrt Golf von Orosei

Rocce Rosse, Arbatax



San Teodoro - Camping San Teodoro la Cinta




Zur Fähre nach Olbia



Livorno

Arnoldstein


Wie waren wir unterwegs?

Wir waren wieder in der XL-Version auf Tour, mit unserem Malibu Van Archie und unserem Anhänger mit unserem Moped Angelo- Gesamtlänge knapp 10 Meter.


Reisezeit:

Sicher ein Hauptkriterium für eine entspannte Rundreise ist es, möglichst die Vor- und Nachsaison zu nutzen. Von Juli bis Mitte September sind (nicht nur) die Hotspots heillos überfüllt, Campingplätze nur mit Reservierung empfehlenswert und das Fahren auf den teilweise anspruchsvollen Straßen sicher kein Vergnügen.

Wir waren von Mitte Mai bis Mitte Juni unterwegs und es war anfangs noch recht ruhig, gegen Ende besonders im Osten schon recht belebt.


Straßen:

Autobahn durchgängig bis Livorno, Mautkosten in Italien rund 50 Euro/ Strecke

Die Straßenverhältnisse sind schon auf italienischen Autobahnen sehr unterschiedlich. Auf Sardinien ist es dann so, dass selbst die Autobahnen und Schnellstraßen teilweise in schlechtem Zustand sind. Man muss jederzeit damit rechnen, dass die Straßen ganz unvermutet sehr viele Schlaglöcher aufweisen, selbst bei den Autobahn /Schnellstraßenabzweigungen.


Außerdem können jederzeit Tiere die Straßen queren. Die Geschwindigkeitslimits sind für uns oft nicht nachvollziehbar und werden kaum beachtet.

Trotzdem ist man sehr froh, besonders auf den Bergstraßen gut über die Runden zu kommen. Bei starken Regenfällen besonders aufpassen, da die Fahrbahnen dann sehr rutschig sein können.

Die Sarden haben wir als besonders freundliche Autofahrer kennen gelernt.


Sicherheit:

Wir haben uns während unserer ganzen Reise sehr sicher gefühlt. Beim Abstellen des Fahrzeuges auf öffentlichen Straßen achten wir natürlich darauf, nichts sichtbar im Van zurück zulassen. Vorsicht ist in den Ballungsräumen, speziell bei großen Supermärkten und rund um die Fährhäfen geboten.


Freistehen:

Ist offiziell verboten, in der Vor/ Nachsaison toleriert.


Campingplätze/Stellplätze:

Selten haben wir so eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten erlebt als Camper gut und sicher zu stehen.

Vom einfachen und kostengünstigen Stellplatz über die Möglichkeit bei einem Agriturismo nicht nur zu nächtigen, sondern sich auch kulinarisch verwöhnen zu lassen, bis zum Luxuscampingplatz ist alles vorhanden. Und wirklich bemerkenswert, dass so viele Plätze direkt an Traumstränden liegen.

Leider sind die Sanitäreinrichtungen auf etlichen Plätzen in die Jahre gekommen, manchmal auch sehr rustikal. Oft gibt es zum Spülen kein heißes Wasser. Wir sind für einige Tage autark und Entsorgung ist zum Großteil möglich. Vorbildhaft ist die Mülltrennung!


Essen und Trinken:

Jeden Tag gibt es neue Verführungen,- das sardische Fladenbrot, hervorragender Wein und das längst auch fernab der Insel geschätzte Ichnusa Bier machen jede Mahlzeit zu einem Hochgenuss. Günstig kann der Hunger mit einer Pizza gestillt werden, in den Restaurants ist das Preisniveau recht hoch, vor allem wenn man Fisch und Meeresfrüchte bestellt.


Wetter:

Wir haben den Berichten und Empfehlungen folgend die Insel von Mitte Mai bis Mitte Juni bereist- angeblich die schönste Zeit auf Sardinien. Während der gesamten Zeit würden wir das Wetter als durchwachsen bezeichnen, wir steckten direkt in den Überschwemmungen in Ravenna und auch auf Sardinien hatten wir bei Temperaturen von 20- 26 Grad immer wieder Regenschauer und kühle Abende.

Dafür wurden wir mit einer richtig grünen und blühenden Fora entschädigt.

Das Meer war erfrischend, gegen Ende bis zu 22 Grad.


Sarden:

Wir haben die Inselbewohner als besonders freundliche und hilfsbereite Menschen kennen gelernt.


Fähre:

Aus dem reichen Angebot an Anbietern (Moby, Tirrenia, GV, Corsicaferries…) haben wir uns für Grimaldi entschieden und buchten bereits im November mit sattem Rabatt.(Blackfriday)

Für uns ist die Nachtfahrt ideal, so verliert man keinen Tag, fährt gegen Abend zum Hafen, Abendessen an Bord vor der Abfahrt, Nächtigung in der Kabine- und erreicht ausgeschlafen morgens Olbia. Detto bei der Rückfahrt.

Preis für unser Gespann (10m) inkl. Außenkabine 460 Euro. ( hin/retour)

Schiffe sind sauber, pünktlich! Ein und Ausschiffung problemlos.


Preise :

Sardinien ist recht teuer! Besonders in den Touristenorten sind die Preise hoch, insbesondere in den Restaurants.

Wir kauften gerne auf den Wochenmärkten frisches Obst, Gemüse und Fisch ein, zu erstaunlich günstigen Preisen.

Die Campingplätze und Stellplätze sind (in der Vorsaison ) recht günstig (20-30Euro für Van und 2 Personen excl. Strom)

Parken ist auf organisierten Parkplätzen durchwegs kostenpflichtig, bei Eintritten immer eventuell altersbedingte Reduktionen beachten.


Fazit:

Die Insel fasziniert durch ihren Facettenreichtum.

Die Landschaft, insbesondere der Kontrast der mächtigen Bergwelt und der traumhaften Strände hat uns sehr beeindruckt. .Für Camper ein ideales Ziel aufgrund der Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

Wir sind froh die Insel in der Vorsaison bereist zu haben.

Obwohl wir so viel gesehen haben, gibt es noch etliche Punkte zu erfahren, Sardinien im Herbst wäre sicher eine reizvolle Option.

Für uns hatte während der mehr als vier Wochen dauernden Reise jeder Tag sein Highlight.



Nähere Infos in den detaillierten Berichten- in Kürze.


Folgt uns auf unseren Spuren durch Sardinien!

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